Bei Aktinischen Keratosen:

Beim Abtragen (Kürettieren, Shaven) wird die aktinische Keratose oberflächlich abgeschabt oder flächenhaft abgeschnitten. Mit einem kleinen ring- oder löffelförmigen Instrument, dessen eine Seite scharf geschliffen ist, wird die Keratose oberflächlich entfernt. Manchmal wird auch eine Art Rasierapparat oder ein Skalpell verwendet, welches die Oberfläche dünn abschneidet oder abschält. Der kleine Eingriff wird meist in örtlicher Betäubung durchgeführt und ist kaum oder nur wenig schmerzhaft. Vorteil der Methode ist, dass es sehr rasch geht, schnell verheilt und dass man das entnommene Material noch genauer untersuchen kann. Von Nachteil ist, dass man nur einzelne, kleine Stellen behandeln kann und dass oft eine kleine kosmetische Störung zurückbleibt. Außerdem werden bei dieser Methode nur die bereits sichtbaren Veränderungen abgetragen. Bereits vorhandene aber noch nicht sichtbare Anteile können jederzeit neue Keratosen bilden.

Bei Basalzellkarzinomen:

Ähnlich wie das Kürettieren der aktinischen Keratosen kann man frühe, sehr dünne Stadien des Basalzellkrebses, vor allem, wenn er an der Rumpfhaut vorkommt, „shaven“, d.h. mit geeigneten Instrumenten flach abtragen.