Was ist Morbus Bowen?

Ein Morbus Bowen zeigt sich als rötlich-schorfige, flache, scharf eingegrenzte und dennoch unregelmäßig geformte Erhebung der Haut, meist am Rumpf, an den Fingern, an den Unterschenkeln und auch an verschiedenen Hautarealen, die dem Licht der Sonne nicht ausgesetzt sind. Er gilt als frühe Variante des hellen Hautkrebses.
Morbus Bowen tritt oft bei gealterten Menschen zwischen dem 70. und dem 80. Lebensjahr auf – häufiger sind Frauen betroffen.
Das Bowen-Karzinom wird den Plattenepithel-Karzinomen zugeordnet. Wird die rechtzeitige Behandlung versäumt, kann ein Morbus Bowen als Spinaliom in tiefer gelegene Schichten der Haut eindringen, um sich weiter aggressiv ausbreiten zu können. Die generierten lebensbedrohlichen Tochtergeschwulste werden Metastasen genannt; dabei handelt es sich um Zellnester oder einzelne Krebszellen, die sich verbreiten und sich an verschiedenen Organen festsetzen können, um sie zu zerstören.
Bowen-Karzinome müssen daher frühzeitig erkannt und entfernt werden.